Aktuelles - Presse

 

 

90 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld

 

 

 

Die Geschichte des Heimat- und Verkehrsvereins Bösingfeld wurde in diesem Magazin (X) bereits mehrfach dargestellt, deshalb möchten wir nicht die gesamten 90 Jahre nochmal in allen Einzelheiten darstellen, sondern uns vor allem auf die letzte Dekade der Arbeit im Verein beziehen. Im Jahre 1928 gegründet, feiern wir im Jahr 2018 neunzig Jahre HVV Bösingfeld, in einer  Zeit, in der der Begriff Heimat neue Aktualität gewonnen und sogar Eingang in ein Ministerium gefunden hat.  Deshalb hat sich der Verein entschlossen, zu diesem Thema die Ministerin für Heimat, Frau Ina Scharrenbach, als Rednerin zum 90 jährigen Jubiläum einzuladen. „Heimat“ begegnet uns zur Zeit in vielen Texten und  Buchtiteln. Der Begriff ist  im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde – nämlich in Form von Kochbüchern.

 

In Zeiten von weltweiter Migration, mit der die Gesellschaft in unterschiedlichen Bereichen konfrontiert ist, müssen wir uns Gedanken machen, was Heimat für uns sein soll, wie wir Heimat gestalten und erhalten können – für die, die hier bereits leben und auch für die, die zu uns kommen und vielleicht bleiben wollen. Also ist unsere Arbeit in diesem Verein hochaktuell und wichtig.

 

Die besonderen Aktivitäten in unserer Heimat, dem Lipperland, und im Besonderen in Extertal beziehen sich auf Bereiche wie kulturelle Veranstaltungen, Radtouren, Wanderungen, Projekte und Initiativen für die „Verschönerung“ des Ortes – wie auch schon zu Gründungszeiten des Vereins. So war/ist das Projekt „Bunter Tunnel“ ein gelungenes Beispiel für eine gemeinschaftliche Arbeit der Bevölkerung mit einem „bunten“ Ergebnis. Kindergärten, Schulen und Vereine wie auch Privatpersonen wurden gebeten, alte Straßenschilder, die der HVV aus alten Beständen erworben hatte, zu bemalen und zu gestalten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden an den nicht mehr so ansehnlichen Wänden einer Fußgängerunterführung in Bösingfeld angebracht.

 

Jetzt ist der Tunnel bunt! Im WDR – Fernsehen wurde das Projekt vorgestellt.

 

Außerdem wurde die abendliche Beleuchtung der evangelischen Kirche in Bösingfeld vom HVV unterstützt und ermöglicht.

 

Ein weiteres Beispiel für das Engagement des Vereins für ein hochaktuelles Thema wie den Kampf gegen den Klimawandel ist die Beschäftigung mit der Situation für Radfahrer in unserer Heimat. Das Bewusstsein für ein umweltgerechtes Verhalten im täglichen Leben nimmt immer mehr zu und immer mehr Menschen sehen und wissen, dass es auf jeden einzelnen ankommt. Daher nahmen viele Mitglieder des HVV am Lippe-weit propagierten „Stadtradeln“ teil. Ein Radweg entlang der Extertalstraße konnte allerdings trotz Unterschriftenaktion und Fahrraddemonstration leider nicht  verwirklicht werden. Ein Teil der Öffentlichkeit, darunter die Landwirte, aber auch die politischen Gremien, waren nicht bereit, die Planung eines Radweges entlang der Extertalstraße zu forcieren. Weiterhin wurden und werden Radtouren sowohl in der näheren Umgebung als auch in ganz Deutschland und im europäischen Ausland erfolgreich organisiert.

 

Die Burg Sternberg diente in den vergangenen Jahren mehrfach als Veranstaltungsort für kulturelle Highlights. So konnte man die aus Bösingfeld stammende TV-Journalistin Pinar Atalay begrüßen, die im gut gefüllten Rittersaal anschaulich und spannend über ihren Werdegang von Lippe bis in die „Tagesthemen“ beim NDR in Hamburg berichtete. Einige Monate später führte der HVV auf Einladung von Frau Atalay eine Fahrt zur Besichtigung des Senders in Hamburg durch.

 

Eine weitere sehr erfolgreiche Frau aus Bösingfeld ist Frau Professor Ute Frevert, eine international

 

anerkannte Historikerin, ausgezeichnet mit dem Leibniz-Preis. Sie kam ebenfalls auf Einladung des HVV in ihre Heimat und gestaltete einen für alle Zuhörer interessanten Abend auf der Burg Sternberg mit Berichten über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen in der Wissenschaft.

 

Im Rahmen der Partnerschaft mit der Stadt Tangerhütte (Sachsen-Anhalt) wird seit Anfang der 90er Jahre ein intensiver Austausch mit dem Heimatverein Tangerhütte gepflegt. Bei vielen gegenseitigen Besuchen konnten die Tangerhütter unsere lippische Heimat kennenlernen.

 

In einer veränderten Welt mit neuen Herausforderungen muss sich auch ein Verein wie der Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld diesen Aufgaben stellen. So engagiert man sich beispielsweise auch bei der Integration neu zugewanderter Menschen in unserer Gemeinde.

 

Eine festliche Veranstaltung mit der Ministerin für Heimat Frau Ina Scharrenbach und vielen Ehrengästen findet am 11.11.2018 in den Räumen der Burg Sternberg statt. Durch das Programm führt der bekannte Musiker und Kabarettist Daniel Wahren, der auch die Historie des Vereins beschreiben wird.

 

Christel Eickmeier und Fred Piechnik für den Vereinsvorstand

 

    (X) = Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe – Heim

 

90 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld e.V

 

Aktivitäten seit 2008

Veranstaltungen:                                                                                                  Stand 25.09.18

 

  1. Wanderungen in Lippe und angrenzenden Regionen 1x im Monat und eine Mehrtageswanderung auf überregionalen Wanderwegen wie dem Rheinsteig

  2. Ein- und mehrtägige Radwanderungen auch als Studienfahrten im In- und Ausland, z.B. durch die Normandie, im Piemont, auf Mallorca, in Wales, in der Steiermark, auf dem Mauerradweg in Berlin und im Allgäu.

  3. Busreisen wie z.B. in die alte Bundeshauptstadt

     

    Prominente in Bösingfeld Geborene traten im Ort oder auf der Burg Sternberg auf

     

  4. Professorin Ute Frevert berichtete über ihren Lebenslauf, dem Aufenthalt in den USA und ihrer Forschungstätigkeit an der renommierten Yale- Universität.

  5. Die bekannte Jazz- Sängerin Joscheba (Schnetter) gab mit ihrer Band ein Konzert auf der Burg.

  6. Pinar Atalay, ARD- Moderatorin beim NDR und bei den Tagesthemen sprach über ihren Arbeitsalltag und die aufwendige Vorbereitung der Nachrichtensendungen.

  7. Geplant ist ein Konzert mit dem bekannten Rocker „Casper“.

     

    Weiter Veranstaltungen

     

  8. Der lippische Naturfilmer Robin Jähne zeigte seine eindrucksvollen Tieraufnahmen.

  9. Gertrud Mohr las ihre Übersetzungen „Briefe aus dem 1. Weltkrieg“ vor.

  10. Zauberer Charlie zeigte seine unterhaltsamen Kunststücke.

  11. Der Verein organisierte und finanzierte z.T. drei Mal den Orgelsommer in Bösingfeld

  12. In Zusammenarbeit mit der ev.ref. Kirchengemeinde fanden Konzerte mit dem Gospelchor Salt`n Light und dem Planflötisten Helmut Hauskeller sowie den Kirchenkabarettisten Micki Wohlfahrt

  13. Im Herbst fand regelmäßig das beliebte Wildessen im Hotel Stadt Hannover mit einem Beiprogramm statt.

     

    Aktivitäten

 

  1. Beteiligung am Forum Extertal zur Neugestaltung des Ortskerns

  2. Unterstützung bei den Interviews Extertaler Bürger zur Ausstellung Zwangsarbeiter in Bösingfeld

  3. Pflege des Denkmals Extertaler Schüler zur Progromnacht

  4. Betreuung des Bossenteichsteins

  5. Einrichtung und Finanzierung eines Bücherschranks

  6. Einrichtung und Finanzierung des „Bunten Tunnels“  mit Bildern Bösingfelder Bürger und Kinder

  7. Herausgabe des jährlichen historischen Kalenders

  8. Verwaltung der Festwiese Hohe Asch

  9. Unterhaltung der Ruhebänke am Panoramaweg Hohe Asch

  10. Jährlicher Osterschmuck am alten Brunnen

  11. Beteiligung an der Gestaltung des Parks mit Potential an der Mittelstraße

  12. Unterstützung der Aktion Stadtradeln

  13. Anfangsbeteiligung am Radweg Alverdissen- Bösingfeld/Asmissen

  14. Durchführung des Projekts Radweg an der Extertalstraße mit Unterschriftensammlung (2000) und Durchführung des Fahrradkorso mit 100 Radfahrern von Bremke nach Bösingfeld

    Fred Piechnik

 

 

 

 

  Warum Fahrräder codieren?
Die bundeseinheitliche, in der Regel ins Sattelrohr eingefräste Codierung gibt Aufschluss über den/die Eigentümer/in. Somit sind aufgefundene Räder sehr schnell wieder zuzuordnen. Einen eigentlichen Diebstahlschutz bildet die Codierung natürlich nicht, jedoch sind derart markierte Fahrräder zumindest in Deutschland kaum weiterzuverkaufen, so dass bei den auf Hehlerei spezialisierten Fahrraddieben wenig Interesse an codierten Rädern besteht.
Wenn Sie ein codiertes Rad verkaufen, informieren Sie den neuen Besitzer bzw. die neue Besitzerin über die Codierung und übergeben Sie eine Bestätigung über den Kauf, mit der er/sie sich als Eigentümer/in ausweisen kann. Die Codiernummer und am besten auch Ihre Kontaktdaten sollten in diesem Schreiben enthalten sein. Bitte bringen Sie den Kaufbeleg für das Rad und Ihren Personalausweis mit.

 

Soll man Kinderräder codieren? Kleine Kinderräder werden oft mehrfach weitergegeben, so dass eine Codierung nicht immer sinnvoll ist. Sollte es sich jedoch um ein sehr wertvolles Kinderrad handeln, raten wir doch dazu.

 

Die Codierung kostet 10 Euro pro Rad; für Mitglieder des ADFC ist sie kostenlos! .
Weitere Infos zur Fahrradcodierung finden Sie auf den Seiten des
ADFC-Bundesverbandes

 

 

  •  Archiv   2018

     Wildessen im Hotel Stadt Hannover

     

    Liebe Heimatfreunde, liebe Heimatfreundinnen,                                       

     

    leider mussten wir aus Termingründen unser Wildessen verschieben und in den Januar ausweichen. So lädt der Heimat- und Verkehrsverein Extertal- Bösingfeld zu einem gemütlichen Winterabend mit dem traditionellen Wildessen ein. Treffpunkt ist am Freitag, dem 19. Januar 2018 um 18.00Uhr das Hotel „Stadt Hannover“ (Kreitz). Die köstlichen Wildspezialitäten aus unseren heimischen Wäldern kosten 18,50 Euro pro Person. Zum üppigen Angebot gehören Platten mit vielfältigen Gemüsesorten, Rotkohl, Kroketten und der leckere Hirschbraten mit Pfifferlingen und ansprechender Dekoration.

    Als besondere Attraktion haben wir ein unterhaltsames Vorprogramm organisiert. Es soll ein kleines Dankeschön für alle langjährigen Mitglieder und treuen Heimatfreunde sein. Uns ist endlich gelungen, Zauberer Charly Dörries wieder zu engagieren.  Seit seiner Auftritte auf der Hohen Asch und beim Wildessen vor drei Jahren ist er bekannt und beliebt. Mit seinem neuen Programm: Geschichten zum Gruseln - Träumen - aber auch schmunzeln - unter dem Titel „…auf der anderen Seite" ist für beste Unterhaltung gesorgt.

     

    Anmeldungen zum Wildessen sind leider notwendig. Bis zum 12. Januar 2018 nehmen Ernst August Rekate, Tel. 052622504 oder Fred Piechnik, unter fred.piechnik@t-online.de Meldungen entgegen. Die Plätze werden nach Anmeldedatum vergeben.

    Alle Jahre wieder kommt ein kleiner Engel, der mich daran erinnert: Allen lieben Menschen wünsche ich ein besinnliches, ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2018.

    Herzliche Grüße

     Fred Piechnik

  •  

     

     

    LiebeHeimatfreude, liebe Radlerinnen, liebe Radler,                                                    31.05.18

     zusammen mit dem ADFC veranstalten wir diesen Tag. Wir wollten uns aber aus bekannten Gründen nicht an der Werbung für das Stadtradeln in Extertal beteiligen. Froh sind wir, dass der ADFC bei uns die Fahrradkodierung anbietet. Wir empfehlen die Radtour mit Regina und Hundacker aus Bösingfeld, die auch für Pedelec- Fahrer interessant ist.

     Diese Radtour findet im Rahmen des kreisweiten "Stadtradelns" statt. Bitte informieren Sie sich unter www.stadtradeln.de/extertal/ und melden Sie sich dort bei unserem ADFC-Team an! Alle, die sich an der Tour beteiligen, erhalten eine praktische Netz-Warnweste, die sie nach der Veranstaltung natürlich behalten dürfen. 

     Ab 10:00 Uhr können sich die Mitradlerinnen und Mitradler auf dem Rathausplatz bei einem

     2. Frühstück des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal- Bösingfeld für die Tour stärken.

     Von 10:00 bis 13:00 Uhr können Sie am gleichen Ort beim ADFC auch Ihr Fahrrad codieren lassen. Bitte bringen Sie dazu neben dem (gereinigten!) Rad auch Ihren Personalausweis sowie die Rechnung über das Rad bzw. einen entsprechenden Kaufbeleg aus dem Internet mit.

     Um 13:00 Uhr wird an der Wanderlinde zur 40-km-Fahrradtour "Stadtradeln in Extertal - Wer die Berge nicht scheut" mit Tourenleitern des ADFC gestartet.

     Um 13:30 Uhr startet der Heimatverein auf dem Rathausplatz zu einer leichten, rund 10 Kilometer langen Familien-Radtour.

     Warum Fahrräder codieren?
    Die bundeseinheitliche, in der Regel ins Sattelrohr eingefräste Codierung gibt Aufschluss über den/die Eigentümer/in. Somit sind aufgefundene Räder sehr schnell wieder zuzuordnen. Einen eigentlichen Diebstahlschutz bildet die Codierung natürlich nicht, jedoch sind derart markierte Fahrräder zumindest in Deutschland kaum weiterzuverkaufen, so dass bei den auf Hehlerei spezialisierten Fahrraddieben wenig Interesse an codierten Rädern besteht.
    Wenn Sie ein codiertes Rad verkaufen, informieren Sie den neuen Besitzer bzw. die neue Besitzerin über die Codierung und übergeben Sie eine Bestätigung über den Kauf, mit der er/sie sich als Eigentümer/in ausweisen kann. Die Codiernummer und am besten auch Ihre Kontaktdaten sollten in diesem Schreiben enthalten sein. Bitte bringen Sie den Kaufbeleg für das Rad und Ihren Personalausweis mit.
    Soll man Kinderräder codieren? Kleine Kinderräder werden oft mehrfach weitergegeben, so dass eine Codierung nicht immer sinnvoll ist. Sollte es sich jedoch um ein sehr wertvolles Kinderrad handeln, raten wir doch dazu.
    Die Codierung kostet 10 Euro pro Rad; für Mitglieder des ADFC ist sie kostenlos! .
    Weitere Infos zur Fahrradcodierung finden Sie auf den Seiten des
    ADFC-Bundesverbandes.

     Viele Grüße aus dem schönen Extertal

     Fred Piechnik

     

     

     

     

  •  Archiv   2017

  • Heimat-und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld e.V.         www.heimatverein-boesingfeld.de                                  

     

                                                                                                                                                                                

    Fred Piechnik                                                                                                                               e-mail:  fred.piechnik@t-online.de

    Buchenstr. 24, 32699 Extertal                                                                                                                             Tel. 05262 994406

     

         

    An den Leiter

    der Regionalniederlassung Straßen NRW

    Herrn

    Andreas Meyer

    Stapenhorststr. 119

    33615 Bielefeld

     

    Radweg an der Extertalstraße                                                                                  28.09.2017

     

     

    Sehr geehrter Herr Meyer,

     

    ich kann mich gut an die Bürgerversammlung 2015 im Schulzentrum in Extertal Bösingfeld erinnern, als Sie den Versammelten quasi als Geschenk den begleitenden Radweg bei der Sanierung der Barntruper Straße von Alverdissen nach Asmissen – Kreuzung offeriert hatten. Sie sagten, dass Straßen mit dem Mehrzweckstreifen nicht oder kaum noch gebaut würden.

     

    Damals wurden 1000 Unterschriften gesammelt, die die Beibehaltung der Straße ohne Radweg forderten. Vor allem die Landwirte wollten während der Erntezeit eine Ausweichmöglichkeit für ihre breiten Fahrzeuge behalten. So boten sie an, einen Radweg abseits der Straße anzulegen. Wir als Heimatverein stimmten gerne zu und boten unsere Mithilfe an. Als Teil des fahrradfreundlichen Kreise Lippe und einer familienfreundlichen Gemeinde fühlten wir uns der Heimat und ihrer Gestaltung verpflichtet, ein solches Bürgerprojekt zu unterstützen. Der inzwischen fertig gestellte Weg war schon im Planungsstadium von uns bemängelt worden, weil er nicht den Anforderungen eines zertifizierten Radweges entsprach, eine eher grobe Oberfläche hat und einige gefährliche Abfahrten enthält. Der Radweg wird heute nur als Wanderweg benutzt. Die befragten Extertaler lehnen inzwischen den Radweg in der Ausführung vehement ab.

     

     Auf Grund dieser Erfahrungen haben wir, eine Bürgerinitiative aus Extertalern und dem Heimat- und Verkehrsverein, einen Antrag an den Rat der Gemeine Extertal gestellt, bei der Sanierung der Extertalstraße den damals angebotenen begleitenden Radweg von einem Grünstreifen getrennt anzulegen. Eine Befragung der Bürger über eine Online- Petition und eine Unterschriftensammlung ergab eine breite Befürwortung der Bevölkerung für den Radweg und die Verkleinerung der Straßenbreite. Genau 2014 Unterschriften mit Adressen und 200 Petitionen wurden Bürgermeisterin Rehmert am 10.09.2017 übergeben. Genau 93 Fahrradfahrer, darunter Familien mit Kindern, fuhren in einem von der Polizei begleiteten Korso an diesem Tag an der Extertalstraße entlang, um für den Radweg zu demonstrieren.

     

     Wir möchten Sie als ausführende Behörde mit Entscheidungsgewalt herzlich bitten, unsere Argumente zu berücksichtigen:

     

    • Unser Hauptargument ist die Gefahr, die durch die Breite der Straße ausgeht. Raser im Überholvorgang nötigen entgegen kommenden Verkehr oder langsamer fahrende Fahrzeuge, auf den Mehrzweckstreifen auszuweichen. Dabei kam es zu zum Teil schwerwiegenden Unfällen. Das Argument der Landwirte, die Breite der Straße wegen langsam fahrender landwirtschaftlicher Fahrzeuge nutzen zu müssen, ist durch die Definition des Seitenstreifens der Straßenverkehrsordnung widerlegt. Sie fahren kaum langsamer. Außerdem bescheinigt ihnen jeder Extertaler, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge die Straße kaum benutzen. Die LKW halten sich an die Vorschriften und befahren den Seitenstreifen nicht.

       

       

    • Beim Überholen der Fahrräder halten aber die LKW nicht den vorgeschriebenen Abstand zum Radfahrer ein. Der beim Überholvorgang entstehende Luftdruck lässt Radfahrer gefährlich wanken. Sie benutzen auch wegen anderer möglicher Gefahren den Seitenstreifen kaum. Man hat Angst, den diesen zu befahren.

       

    • Für langsam fahrende Fahrzeuge und Fußgänger ist der Seitenstreifen zu gefährlich. Ein tödlicher Unfall ereignete sich vor der Einfahrt in den Ortsteil Bremke. Ein Fußgänger wurde hier überfahren. Weitere Unfälle gab es im Verlauf der Straße. So ordnete sich z.B. ein LKW zum Abbiegen auf dem Seitenstreifen ein, der links abbiegende PKW aus der Seitenstraße übersah das überholende Fahrzeug. Es kam zu einem Unfall. So ließen sich weitere Beispiele finden.

       

    • Fußgänger und Fahrradfahrer haben keine Möglichkeit, von einem Ortsteil zum anderen zu gelangen, ohne größere Umwege in Kauf zu nehmen. Sie müssen mit dem Auto fahren. Wie viel CO2 könnte eingespart werden! Flüchtlinge freuen sich über gespendete Fahrräder und benutzen notgedrungen den Seitenstreifen, um zum Einkauf nach Bösingfeld zu fahren.

       

    • Besonders Eltern mit Kindern beklagen den Verkehr auf der Straße und den fehlenden Radweg. Kinder können nicht auf dem Seitenstreifen Fahrrad fahren. Besonders Eltern aus Almena und Bremke müssen ihre kleinen Fußballspieler mit dem Auto zum Fußballplatz des beliebten und für seine Jugendarbeit geschätzten FC Oberes Extertal an der Extertalstraße bringen.

       

    • Von Niedersachsen aus verläuft der Radweg bereits an der Straße, auf NRW- Gebiet weiter bis zur Einmündung der Kükenbrucher Straße. Hier wäre der Anschluss an Fahrbahn und Radweg sinnvoll. Über die schmalere Straße ohne Seitenstreifen hat sich noch nie jemand beschwert.

       

    • Mit der Fortsetzung des Radweges könnte die fahrradtouristische Erschließung des Extertals und der Region gelingen. Der Anschluss an den hoch frequentierten Weserradweg würde Radwanderern die Möglichkeit bieten, die Burg Sternberg zu erreichen oder weiter nach Süden in Richtung Barntrup nach Bad Pyrmont oder Lemgo oder Hameln (stillgelegte Bahnstrecke) zu radeln.

       

    • Pendler aus dem Extertal oder aus Rinteln und den Ortsteilen würden zeitweise auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umsteigen.

       

      Sehr geehrter Herr Meyer, wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Argumente abwägten und sich für den Radweg entschieden. Ein großer Teil der Radler, insbesondere der Extertaler wäre ihnen dankbar. Der Rat der Gemeinde Extertal wird sicher ein Votum abgeben. Ein Totschlagargument wird von zwei Fraktionen verbreitet, die aber in der Minderzahl sind: Neue Planungen würden die Sanierung über Jahre hinaus verzögern.

       

      Über eine zeitnahe Information, gerne auch per E- Mail würde ich mich sehr freuen.

       

      Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Extertal

       

      Fred Piechnik

     

 

 

 

 

Archiv 2017

 

Liebe Radlerinnen, liebe Radler                                                                       

 

Infos zum „Stadtradeln“ auf dem Rewe Parkplatz am 20.05.17 in Bösingfeld

Die Gemeinde Extertal und der Heimat- und Verkehrsverein Extertal Bösingfeld beteiligen sich wie alle Gemeinden und Städte im Kreis Lippe an der Aktion „Stadtradeln“ in der Zeit vom 21.05.- 10.06. 2017. Auch im schönen Extertal ist die Nutzung des Fahrrades zum Einkauf oder als gesunde Freizeitbeschäftigung verstärkt zu beobachten.

 

Die Aktion „Stadtradeln“, die in ganz Deutschland durchgeführt wird, möchte Spaß am Fahrradfahren fördern aber besonders auch eine Demonstration für den Klimaschutz sein. Etwa 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid ließen sich vermeiden, wenn etwa 30 % der Kurzstrecken bis 6 km mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden.

 

Am Samstag, dem 20.Mai stellt der Heimat- und Verkehrsverein in der Zeit von 10 – 12 Uhr die Aktion „Stadtradeln“ auf dem Parkplatz der Firma Rewe vor. Die Eintragung in Kilometer – Erfassungsbögen oder die Online- Buchung werden am Stand erläutert. Herzliche Einladung an alle einkaufenden Extertaler. Wer lieber im Internet unterwegs ist, kann unter www.stadtradeln.de ebenfalls Infos erhalten.

 

 

 

Eröffnungsveranstaltung Stadtradeln am 21.05.17 in Detmold

Der Kreis Lippe lädt zur Auftaktveranstaltung auf dem Rathausplatz ein: Bühnenprogramm mit Radio Lippe, Fahrrad- Trailshow, 200 Jahre Fahrrad, am ADFC- Stand wird der Nachbau des ersten Fahrrades von Karl Drais gezeigt, hier werden auch Fahrräder kodiert. Daneben findet man Stände der Polizei, der Verkehrswacht und vieler Fahrradhändler. Die Sternfahrer aus vielen Kommunen werden zentral empfangen.

 

Der Heimat- und Verkehrsverein radelt nach Detmold. Wer gerne mitfahren möchte, ist herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 10 Uhr bei VW Dröge. Mit dem PKW und den mitgeführten Rädern fahren wir zum Regenstorplatz in Lemgo und radeln gemächlich nach Detmold zur Radveranstaltung. Die Rückkehr wird vor Ort besprochen.  Die gefahrenen Kilometer können in den Erfassungsbogen eingetragen werden. Weitere Infos gibt es unter Tel. 05262 994406.

 

 

 

Von Bösingfeld zur Rhododendronblüte auf dem Ohrberg im Wesertal

Radeln Sie mit uns am Sonntag, dem 28.05.2017 in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ ins Wesergebiet bei Hameln. Die Strecke ist 44 km lang und gut zu bewältigen. Lediglich zwei kleine Anstiege auf der Hinfahrt und ein Anstieg auf der Rückfahrt müssen bewältigt werden. Die gefahrenen Kilometer können wieder auf dem Erfassungsbogen eingetragen werden.ameln

 

 

 

Infos zur Tour: Treffpunkt ist die Wanderlinde in Bösingfeld am Kreisel. Hier sind genügend Parkplätze vorhanden. Zunächst wird die Zentrale des Extertals, der Ort Bösingfeld, auf hübschen Nebenwegen erradelt und durch kurzweilige Erläuterungen an bemerkenswerten Punkten  vorgestellt. Die Route führt am östlichen Ortsausgang über die alte Zollstraße, dem Schönhagener Ring und der L 432 über Gruppenhagen und Königsförde nach Großberkel. Landwirschaftlich genutzte Wege, die alte Bahntrasse nach Hameln und ausgewiesene Radwege führen ins Wesertal. Über den neuen straßenbegleitenden Radweg geht es Richtung

 

 

 

Ohr und schließlich hinauf auf den Ohrberg. Der Ohrbergpark ist ein wahres Kunstwerk der Natur. Dies kann nur immer wieder betont werden. Pflanzen aus fernen Regionen der Welt und eine gepflegte Anlage des Parks sind eine wahre Wonne für jeden Betrachter. Besonders

 

bekannt ist der Park durch seine Vielzahl an verschieden Baum- und Straucharten geworden. Einen Großteil belegen die Rhododendren und die Azaleen, welche in ihrer Mischung ein prachtvolles Farbenspiel und einen herausragenden Hingucker für jeden Betrachter und Riecher bieten. Doch nicht nur diese Straucharten, sondern zahlreiche weitere Pflanzen schmücken den Park und bilden eine Einzigartigkeit, wie sie schöner nicht sein könnte. Im Mai und im Juni erlangt der Ohrbergpark seine höchste Besucherzahl im Jahr. Nicht zuletzt liegt das an der Farbenpracht, welche sich in dieser Zeit über den gesamten Park breitmacht. Einzigartig am Ohrbergpark sind nicht nur seine Pflanzen, sondern auch der atemberaubende Ausblick auf Emmerthal, Klein Berkel, Tündern, ein Teil von Hameln und auf die Weser, die am Fuß des Berges entlang fließt. Nach einer ausgiebigen Besichtigung erwartet die Teilnehmer ein rustikales Picknick im Grünen, das der Heimat- und Verkehrsverein Extertal- Bösingfeld spendiert.

 

Zurück fährt die Gruppe auf asphaltierten Radwegen über das hübsche Örtchen Kleinberkel in den Flecken Aerzen im Hummetal mit seinem alten Ortskern und der Domänenburg aus dem Jahre 1293. Über Reinerbeck führt die Route etwas bergan zum bemerkenswerten Örtchen Reine. Mitten durch den Ort erstreckt sich die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und NRW. Kurios: Die Grenze führt ungeachtet der Grundstücke durch die Küche eines Hauses. Nach wenigen Kilometern erreicht man schließlich wieder Bösingfeld.

 

Wir bitten sehr um eine Anmeldung bis zum 26.05.17. Das Picknick und ein möglicher Besuch im Schloss Schwöbber müssen geplant werden: fred.piechnik@t-online.de oder Tel. 05262 994406.

 

Pressemitteilung

Radler für den Extertal- Radweg

Die Bremker und der Heimat- und Verkehrsverein Extertal Bösingfeld hatten zum Fahrradkorso von Bremke nach Bösingfeld eingeladen. Pünktlich um fünf Minuten vor 12 Uhr starteten die Radler unter Schutz zweier Streifenwagen der Polizei vom Bremker Krug aus. Unterwegs gesellten sich in Rickbruch und in Fütig bei herrlichem Sommerwetter weitere Radler dazu.

Mit Kind und Kegel fuhr die Gruppe ins Ortszentrum nach Bösingfeld. Hier, am Ende der Tour wurden 93 Radfahrer gezählt, was die Veranstalter besonders freute.

Am Rathaus wurden die Radler vor Bürgermeisterin Monika Rehmert begrüßt.  Stellvertretend für Jugendliche und Kinder überreichte der 11 jährige Jamie Vollbrecht 2014 Unterschriften für den Radweg an der viel befahrenen Extertalstraße.

Hinzu kommen 200 Unterschriften von Befürwortern in der Online- Petition. Die Bürgermeisterin versprach bei dem zuständigen Landesbetrieb Straßen Nordrhein Westfalen den Bürgerwunsch vorzutragen.

Bei heißen Würstchen und Getränken, die der Heimat- und Verkehrsverein angeboten hatte,  wurde noch engagiert diskutiert.

 

Fred Piechnik

 

 

 

Zeit zu handeln

            am 10. September 2017

      Demo für den Radweg

            entlang der Extertalstraße

 

 

Fußgänger & Radfahrer: Radweg (Verkehrsschild Nr. 237)

 

 

                                                            

Start:       11:55 Uhr                                          

 

 

 

Treffen:   11:30 Uhr, Parkplatz Bremker Krug, Bremker Str. 2

                            

 Ziel:        Rathaus Bösingfeld

 

 

Alternativer Treffpunkt:

 

10:45 Uhr Rathaus Bösingfeld (Parken Marktplatz oder Nordstraße), Radfahrt an der Extertalstraße entlang nach Bremke

                            Kinder sind herzlich willkommen

 

Wir bitten um Unterstützung! Kommen und Mitfahren!

 

   Rad fahren ist gesund, hilft dem Klima und macht Spaß!

 

 

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

 

 

 Heimat-und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld e.V.,Bremker Bürger Fred Piechnik, Buchenstr. 24, 32699 Extertal

 

 

 

Pressemitteilung                                                                                               14.07.2017

 

Projektgruppe „Extertal- Radweg“ plant weitere Aktivitäten

 

Extertaler Bürger und der Heimat- und Verkehrsverein Extertal Bösingfeld freuen sich über die Zustimmung bei der Unterschriften- Aktion in den Extertaler Geschäften und Betrieben. Mehr als 700 Unterschriften sind bisher eingesammelt worden. Die Angaben werden vertraulich behandelt und nach Abschluss der Sammlung an die Gemeinde Extertal übergeben. Die Aktion wird fortgesetzt. Alle Extertaler werden gebeten, sich für den Radweg entlang der Extertalstraße einzutragen.

 

Der Zweirichtungsradweg soll parallel zur Extertalstraße, deutlich durch einen Sicherungsstreifen von der Fahrbahn getrennt angelegt werden. Die Ausführung muss nach den Richtlinien für den Radwegebaus so ausgeführt werden, das der Weg zertifiziert wird und in den Radkarten, Radwanderprospekten, Veröffentlichungen über Radwege und im Internet beschrieben wird. Die touristische Erschließung mit Anbindung an den Weserradweg wäre ein Gewinn für die in diesem Punkt vernachlässigte Region Nordlippe.

 

Die Extertaler und vor allem die anliegenden die Bewohner der Ortsteile beklagen die Raserei auf der breiten Straße. Fahrradfahrer werden auf dem Mehrzweckstreifen bedrängt und setzen sich erhöhten Gefahren aus. Für Kinder auf dem Rad ist die Straße nicht zu benutzen. Ein tödlicher Unfall eines Fußgängers ereignete sich vor der Einmündung der Straße nach Bremke.

 

Die Projektgruppe wirbt weiter mit Unterschriftenlisten in den Geschäften und Ende August auf dem Rewe- Parkplatz. Im September ist eine große Fahrraddemo mit Radlern aus Extertal und ganz Lippe geplant.

  

Das Foto zeigt auf der roten Ampel den Übergang für Fußgänger und Fahrradfahrer an der Kreuzung Breslauer Straße/Sternberger Straße. Ein Radweg ist nicht vorhanden. Wer hier den Bürgersteig mit dem Rad befährt, macht sich strafbar. Die Ordnungswidrigkeit kostet 15 €. Wir nehmen aber an, die vorausschauenden  Straßenplaner haben den Radweg in Planung.

 

Fred Piechnik

 

 

 

                                                                                                                                                      

 

                         Pressemitteilung

 

                                                                                                                                                          21.06.2017                 

Weiterbau des Radweges an der Extertalstrasse                             

 

 

 

Hier: Antrag des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal-Bösingfeld e.V.

 

Für die kommenden Jahre plant der Landesbetrieb Straßen NRW die weitere Instandsetzung der Oberfläche der Extertalstrasse von Asmissen-Bösingfeld bis zur Landesgrenze in Bögerhof. Der Heimat- und Verkehrsverein Bösingfeld stellt den Antrag, einen straßenbegleitenden Radweg auf der gesamten Strecke einzuplanen. Dazu ist der vorhandene Querschnitt der Straße neu aufzuteilen. Vorbild ist die niedersächsische Bauweise auf der Strecke Rinteln-Krankenhagen bis zur Landesgrenze. Damit entfällt künftig eine Lösung, wie sie bei der Anlage des „Bürgerradweges“ Alverdissen –Asmissen-Bösingfeld gegriffen hat. Im Nachhinein hat sich diese als fraglich herausgestellt.

 

Ausgangspunkt ist die Absicht des Landesstrassenbauamtes die Fahrdecke zu erneuern und eine Petition Bremker Bürger an den Rat der Gemeinde Extertal auf Bau eines Straßen begleitenden Radweges von Asmissen bis zur Landesgrenze.

 

Beim 1. Bauabschnitt hatten sich Baulastträger, Gemeinde Extertal und von im Wesentlichen von der Extertaler Landwirtschaft getragenes Konstrukt „Bürgerradweg“ als private Initiative pararallel zur Baumaßnahme des Landesstrassenbaumtes verständigt.

 

Die Vorbildlichkeit der damaligen Initiative kann nicht in Abrede gestellt werden.

 

Gleichwohl ergeben sich im Nachhinein einige Fragen:

 

 Radwege sind öffentliche Verkehrsflächen. Der Bau- und Betrieb selbiger ist in den „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen , Ausgabe 2010 (ERA 2010) des Ministeriums für Wirtschaft-, Energie-, Bauen-, Wohnen- und Verkehr vom 10.Juni 2011 geregelt.

 

Offensichtlich haben diese Empfehlungen bei Bau des „Bürgerradweges“ keine Anwendung gefunden. Wenn das zutrifft, besteht hier bezüglich der Haftung und der Unterhaltung Handlungsbedarf. Dieser ungeklärte Schverhalt veranlasst den Heimat- und Verkehrsverein Extertal e.V.  den Antrag auf Fortführung des Radwegebaus in Verantwortung des Landestrassenbauamtes zu stellen, da damit alle Fragen wie Standard, Haftung und Unterhaltung dann geklärt sind.

 

Hinzuweisen ist, dass alle Fraktionen des Rates sich zu einer familienfreundlichen Gemeinde in den Wahlprogrammen bekannt haben. Zur Familienfreundlichkeit gehören sichere und gut geführte Radwege. Daher unterstützt der Verein die Bremker Bürgerpetition.

 

Fred Piechnik

 Vorsitzender                                                      

 

 

 

 

 

Heimat-und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld e.V.         www.heimatverein-boesingfeld.de                                  

Fred Piechnik                                                                                                                          e-mail:  fred.piechnik@t-online.de

Buchenstr. 24, 32699 Extertal                                                                                                             Tel. 05262 994406

 

An den

Rat der Gemeinde Extertal

Frau Bürgermeisterin Monika Rehmert

Mittelstr. 36

32699 Extertal                                                                                                           10. Juni 2017

 

Antrag                                                                                                                                        

Der Heimat- und Verkehrsverein Extertal- Bösingfeld e.V. bittet den Rat der Gemeinde Extertal, die Einrichtung eines Fahrbahn begleitenden Radweges an der Extertalstraße bei der Erneuerung der Fahrbahndecke von Kreuzung Barntruper- Sternberger Straße bis zur Einmündung der Kükenbrucher Straße mit Anschluss an den bestehenden Radweg nach Krankenhagen zu befürworten und die notwendigen Schritte zu unternehmen, die Planung in diesem Sinne umzusetzen.

Begründung:

Immer mehr Extertaler steigen auf das Fahrrad als vernünftiges Verkehrsmittel und gesundes Freizeitvergnügen um. Dies zeigt auch die Teilnahme Extertals an der Aktion Stadtradeln. Mehr als 4000 km wurden vor Ablauf der Frist am 10.06.2017 erradelt.

 

Mit dem Ausbau des Radweges kann der Anschluss an den Weserradweg und damit die Verbindung nach Barntrup, zur Burg Sternberg und nach Lemgo sowie der Anschluss über Gruppenhagen nach Hameln erreicht werden.

 

Die Ortsteile Almena , Göstrup, Laßbruch, Kükenbruch und Silixen werden mit Bösingfeld verbunden (Einkaufsmöglichkeiten, Wahrnehmung von Freizeitangeboten und gefahrlose Wege zur Arbeitsstelle). Der jetzige Zustand birgt außerordentliche Gefahren. Mancher Radler verzichtet ängstlich den Mehrbereichsstreifen zu benutzen.

 

Besonders dringlich ist die Anlage des Radweges für die Bremker Bürgerinnen und Bürger und besonders für die Kinder, die zu außerschulischen Aktivitäten immer mit dem Auto gebracht werden müssen. Auf einem Radweg wären sie weniger gefährdet. Eine Initiative „Radweg für das untere Extertal!!! Online- Petition“ wurde gegründet. Unter www.openpetition.de/petition/online/radweg-fuer-das-untere-extertal werden Unterschriften gesammelt.

 

Mit der Einrichtung des Radweges fördert man die sehr sinnvolle Nutzung des Fahrrades: 

  • Das Rad ist oft schneller als das Auto und spart Geld.

  • Das Fahrrad hält fit.

  • Radfahren entlastet die Umwelt und trägt zum Klimaschutz bei.

  • Mit dem Rad entdeckt man neue Landschaften und erfreut sich am Fahren, wie es Spaß macht.

     

    Fred Piechnik

    und der Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal Bösingfeld e.V. sowie

    Bremker Bürgerinnen und Bürger und ihre Kinder